Deine Druckvorlage - kurz erklärt
Damit dein Druck am Ende so aussieht wie du dir das vorstellst, brauche ich eine Datei, mit der ich arbeiten kann. Diese Seite erklärt, worauf es ankommt - direkt und ohne Umwege.
Urheberrecht: die Verantwortung liegt bei dir
Ich drucke, was du mir bringst. Die Verantwortung für die Rechte am Motiv liegt vollständig bei dir. Mit deinem Auftrag bestätigst du, dass du die nötigen Nutzungsrechte besitzt oder die Genehmigung des Rechteinhabers vorliegt - aus welchem Grund auch immer. Damit ist deine Seite geklärt und meine auch.
Was ich grundsätzlich nicht drucke
Zwei Ausnahmen gibt es: Motive mit verfassungswidrigen oder staatsfeindlichen Symbolen drucke ich nicht - unabhängig vom Verwendungszweck. Und offensichtliche Plagiate bekannter Marken oder Designs lehne ich ebenfalls ab. Das war's. Alles andere ist deine Entscheidung und deine Verantwortung.
Format: Flex oder DTF - das bestimmt, was ich brauche
Je nach Druckverfahren brauche ich unterschiedliche Dateiformate, und das hat technische Gründe.
Beim Flex-Druck - also Plotterschnitt mit klaren Konturen, meist ein- oder zweifarbig - brauche ich eine Vektordatei. PDF oder EPS funktionieren gut. Vektoren lassen sich verlustfrei skalieren und geben saubere Schnittkanten. Hast du nur ein Rasterbild, kann ich daraus in vielen Fällen eine Plotdatei erstellen - das nennt sich Vektorisieren. Dafür muss die Vorlage aber sauber und gut aufgelöst sein, sonst wird das Ergebnis nicht sauber. Sprich mich einfach an, wenn du dir nicht sicher bist.
Beim DTF-Druck - also Fotodruck mit Farbverläufen, mehrfarbigen Motiven oder Fotos - arbeite ich mit PNG oder JPG. Wenn dein Motiv einen freigestellten Rand braucht, also kein weißer Kasten um das Motiv herum auf dem Shirt landen soll, dann brauchst du eine PNG-Datei mit transparentem Hintergrund. JPG unterstützt keine Transparenz - da kommt der Hintergrund mit aufs Shirt.
Was ich nicht akzeptiere: Office-Dateien - Word, PowerPoint, Excel und ähnliches - sind keine Druckvorlagen und kommen grundsätzlich nicht in Frage. Adobe-Formate wie AI, PSD oder INDD kann ich nicht öffnen; bitte vorher als PDF oder PNG exportieren.
Auflösung: lieber zu groß als zu klein
Für Rasterbilder (PNG, JPG) gilt als Untergrenze: mindestens 1000 Pixel in der längsten Seite. Ideal sind 150 bis 300 DPI in der tatsächlichen Druckgröße.
Die Ausgangsdatei bestimmt die Qualität. Wenn die Vorlage pixelig ist, wird der Druck pixelig. Schick mir deshalb lieber die Originaldatei als eine verkleinerte Version, und lieber zu groß als zu klein.
Bei zu kleinen Vorlagen kann ich moderne KI-Upscaler einsetzen, die fehlende Details hochrechnen. Das funktioniert oft überraschend gut - aber am Ende entscheidet ein KI-Modell über Details, die in der Originaldatei schlicht nicht vorhanden sind. Das Ergebnis ist meistens brauchbar, aber keine Garantie. Wir schauen es uns vorher gemeinsam an.
Farben: RGB und CMYK
Ich kann sowohl RGB als auch CMYK verarbeiten. Beim Umwandeln von RGB in CMYK kann es kleine Farbabweichungen geben - das liegt am Unterschied zwischen Bildschirm- und Druckfarben und ist normal. Wenn du eine Farbe exakt treffen musst - etwa Vereinsfarben oder CI-Farben - sag mir das vorher und nenn mir den RGB- oder CMYK-Wert. Ich stelle die Druckdatei passend ein, aber eine 100%ige Farbsicherheit kann ich nicht garantieren, da ich die Transfers nicht selbst herstelle.
Wenn die Datei nicht passt
Wenn ich deine Datei bekomme und sehe, dass sie so nicht druckbar ist, melde ich mich bei dir - bevor irgendetwas gedruckt wird. Kleine Korrekturen mache ich gerne: Größe anpassen, Farbmodus umwandeln, Kleinigkeiten. Für aufwendigere Überarbeitungen sprechen wir kurz über den Aufwand - da gibt es keine bösen Überraschungen.
Im Zweifel: einfach schicken. Ich schau drüber und sage dir, was geht.
Fragen zur Datei oder zur Vorlage? Meld dich bei mir - per WhatsApp, E-Mail oder direkt im Laden. Ich sage dir, ob das funktioniert und wie wir es am besten umsetzen.